Im Herz-Sutra heißt es:
Form ist Leere, Leere ist Form.
Form ist nicht verschieden von Leere,
Leere ist nicht verschieden von Form.

Es war wieder ein harmonisches Herbstmond Sesshin, vom 16.10. bis 18.10.2026 im Kô Getsu An. Für manche war es das erste Sesshin, für andere schon eine liebe Tradition und so fand die Gruppe unter Johanna Ho Ka als Jikki relativ schnell zusammen.
Während des Zazen breitete sich eine tiefe Stille aus und es gab für alle die Gelegenheit zum Dokusan mit Christoph Rei Ho Hatlapa.
Ausgehend von einem Koan aus dem Hekiganroku, in dem Nansen auf die (intellektuelle) Erkenntnis eines Schüler, „Himmel und Erde und ich haben dieselbe Wurzel. Die zehntausend Dinge und ich sind von einem einzigen Körper.“ antwortet, „Die Menschen heutzutage sehen diese Blume wie in einem Traum.“, thematisierte Christoph Rei Ho in seinen Teishos die Durchdringung von Form und Leere, wie sie im Avatamsaka Sutra dargelegt wird. Alle Dinge in der Welt sind leer. Weil sie leer sind, entstehen sie in Beziehung. Weil sie in Beziehung entstehen, durchdringen sie einander. Und dennoch bleibt jedes Ding dieses eine, unverwechselbare Ding.
Wir hatten einigermaßen Glück mit dem Wetter und so konnte auch beim Samu im Garten einiges bewegt und neue Pflanzen gesetzt werden.
Danke an alle, die dabei waren und das diesjährige Herbstmond Sesshin tatkräftig unterstützt haben.




