Johanna Ho Ka

Johanna Ho Ka ist Dharma Nachfolgerin von Christoph Rei Ho Hatlapa. Sie praktiziert Zazen seit 2000, erhielt 2005 von Christoph Rei Ho die Laienordination und wurde 2021 im To Gen Ji zur Zen Nonne in der Rinzai Tradition ordiniert und erhielt den weiteren Dharma Namen To Jaku. Sie leitet seit 2006 Zen Gruppen, Sesshins und Gruppen-Koan Kreise. Nach ihrem Studium der Architektur und Stadtentwicklung hat sie Ausbildungen als Coach, Mediatorin und Sensory Awareness Leader abgeschlossen.
Gemeinsam mit Patrick Ho Kai leitet sie das Kô Getsu An in Hennef Blankenbach.
Patrick Ho Kai

Patrick Ho Kai praktiziert Zazen seit 1999. Er wurde 2012 von Roland Yuno Rech zum Zen Mönch in der Soto Tradition ordiniert. Seit einer Jahresgruppe Gewaltfreie Kommunikation im Lebensgarten Steyerberg ist er seit 2012 auch Schüler von Christoph Rei Ho Hatlapa. Von ihm hat er 2026 die Mönchsordination in der Rinzai Tradition empfangen und den Namen To Ki erhalten. 2025 hat Patrick eine Ausbildung zum Sensory Awareness Leader bei Stefan Laeng abgeschlossen. Hauptberuflich arbeitet für den Hospizverein Bonn Lighthouse e.V.
Patrick Ho Kai leitet das San Bo Dojo in Bonn sowie gemeinsam mit Johanna Ho Ka das Kô Getsu An in Hennef Blankenbach.
Christoph Rei Ho Hatlapa Roshi
ist Dharma Nachfolger von Oi Saidan Roshi. Er studierte Zen während zahlreicher Aufenthalte im Myoshinji-Kloster und im Hokoji-Tempel bei Hamamatsu. 1987 wurde er im Myoshinji-Kloster in Kyoto/Japan zum Zenpriester und Zenmönch ordiniert.

Seit 1986 leitet er die Zenübung in der Choka Sangha in Steyerberg, an vielen anderen Orten in Deutschland und seit 1992 auch in Kroatien, wo er mit dem Friedenszentrum in Osijek zusammenarbeitet und das multiethnische Gemeinschaftsprojekt Ekoselo Latinovac förderte.
1993 erhielt er von Oi Saidan Roshi die Dharmaübertragung. Im Jahr 2000 wurde er mit der Repräsentation dieser Traditionslinie in Deutschland beauftragt.
Christoph Rei Ho Hatlapa Roshi lehrt Zen in der Rinzai-Tradition. Besonderes Merkmal dieser Praxis ist die Koan-Übung.
Gemeinsam mit anderen gründete er 1985 den “Lebensgarten Steyerberg“, eine ökologisch und sozial engagierte Gemeinschaft, in dem niedersächsischen Ort Steyerberg. Er gehört zu den Pionieren der Mediationsbewegung in Deutschland, ist Gründungsmitglied des heutigen Bundesverbandes Mediation (BM) sowie Mitgründer der Schule für Verständigung und Mediation und des Zentrums für Gewaltfreie Kommunikation in Steyerberg. Dort lebt und arbeitet er als Jurist, Mediator und Zen-Meister.
Roland Yuno Rech

Roland Yuno Rech war ein enger Schüler von Meister Deshimaru, von dem er 1974 die Mönchsordination erhielt. Nach dessen Tod widmete er sein Leben vorwiegend der Zen-Unterweisung und war mehrere Jahre Präsident der Association Zen Internationale. 1984 erhielt er die Bestätigung seiner Mission (Shiho) von Niwa Rempo Zenji, der höchsten Zen-Autorität in Japan.
Roland Rech lehrt Zazen, die Praxis des Zen, im Tempel Gyobutsuji in Nizza und leitet regelmäßig Sesshins (Zazen-Wochenenden) in ganz Europa. Im Juli 2007 wurde die Association Bouddhiste Zen d’Europe/Buddhistische Zen-Vereinigung Europas (ABZE) von Meister Roland Yuno Rech und seinen Schülerinnen und Schülern gegründet.
Muhō
Muhō war von 2002 bis 2020 neunter Abt des Klosters Antaiji in Japan. Er wurde 1968 in Berlin geboren und wuchs in Braunschweig und Tübingen auf. Mit 16 Jahren kam er mit Zazen in Kontakt und hatte bald den Wunsch, später in Japan als Zenmönch zu leben. Er studierte Japanologie, Philosophie und Physik in Berlin und für ein Jahr auch an der Universität Kyōto. Zu dieser Zeit, mit 22 Jahren, besuchte er auch zum ersten Mal das Kloster Antaiji und verbrachte dort 6 Monate.

Mit 25 Jahren, nach dem Abschluss der Universität, ordinierte Muhō in Antaiji und wurde so zum Schüler des damaligen Abtes, Miyaura Shinyū Rōshi. Außer in Antaiji verbrachte Muhō auch jeweils ein Jahr in dem Rinzai-Kloster Tōfukuji in Kyōto und Hosshinji in Obama, einem Priesterseminar der Sōtō-Schule. Nach Abschluss seiner Ausbildung in Antaiji erhielt Muhō die Übertragung des Dharma (Shihō) von seinem Meister Miyaura und wurde damit als eigenständiger Meister der Sōtō-Schule anerkannt.
Daraufhin beschloss er, als Obdachloser im Schlosspark von Ōsaka zu leben, wo er für ein halbes Jahr ein Zengruppe leitete, bis ihn die Nachricht vom Tod seines Meisters im Februar 2002 erreichte. Im Frühjahr dieses Jahres wurde Muhō als Nachfolger seines Meister zum neunten Abt von Antaiji berufen. 2020 gab er sein Abt an seine langjährige Schülerin Ekō weiter, die das Kloster gegenwärtig leitet. Heute meldet er sich unter anderem als Autor verschiedener Bücher sowie auf YouTube und Twitter zu Wort. Muhō ist seit 2002 verheiratet und hat drei Kinder.
Stefan Laeng
Stefan Laeng praktiziert Sensory Awareness (basierend auf dem Arbeitsansatz von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby) und verwandte Arbeiten seit 1980. Barbara Ocusono, Seymour Carter, Ruth Veselko, Ruth Matter und Charles Brooks gaben dazu die Grundlage. Mit Charlotte Selver arbeitete er von 1991 bis zu ihrem Tod in 2003 intensiv zusammen, als Schüler wie auch in gemeinsamen Kursen. Er praktiziert seit 1983 buddhistische Meditation (Zen und Vipassana) und studiert mit Lehrer/innen aus verschiedenen Traditionen.

Stefan Laeng war bis Mitte 2025 Executive Manager der Sensory Awareness Foundation und bietet sowohl Einzel- als auch Gruppenunterricht und Workshops in den USA und Europa an. Gemeinsam laden wir zu Zen und Sensory Awareness Workshops ein.
